5. Dezember 1938

In einem Schauprozess verurteilt der Volksgerichtshof den Reichschulungsleiter des Internationalen Sozialistischen Kampfbundes, Julius Phillipson, wegen „Hochverrats“ zu einer lebenslangen Haftstrafe. Dem im August 1937 Verhafteten wird als Jude die „Verführung“ der „arischen“ ISK-Mitglieder vorgeworfen. Phillipson wird im Zuge der „Säuberung“ von Haftanstalten nach Auschwitz deportiert, wo er 1943 ums Leben kommt.