4. Juli 1939

Die Nationalsozialisten verbieten die Reichsvertretung der Juden in Deutschland. An ihre Stelle setzten sie die „Reichsvereinigung der Juden in Deutschland“. Sie diente vor allem der Übermittlung von Anordnungen und Erlassen. Die jüdische Gemeinde war zu einem reinen Ausführungsorgan verdammt. Bereits zuvor haben 1939 Gesetzte und Repressalien auch in Magdeburg zur Auflösung zahlreicher bisher eigenständiger jüdischer Organisationen geführt. Jetzt sollte die Politik gegenüber Juden fortan in den Händen der SS liegen.