3. Mai 1945

Ernst Lehmann, Mitglied im Widerstand der SPD, und Karl Schmidt, Mitglied im illegalen Kommunistischen Jugendverband, kommen bei der Evakuierung des KZ Neuengamme ums Leben. Sie waren bei Lübeck auf Schiffe verladen worden. Unvorstellbare Enge, Hunger, Durst und Krankheiten führen zum Tod vieler Häftlinge. Ein britischer Luftangriff, der Absetzbewegungen deutscher Truppenteile über die Ostsee verhindern soll, trifft die beiden in der Neustädter Bucht liegenden Schiffe „Cap Arcona” und „Thielbek. Nahezu 7000 Häftlinge verbrennen, ertrinken oder werden bei dem Versuch, sich zu retten, von der SS erschossen.