30. Juli 1936

Polizeipräsident Thule von Klinckowström stellt in einem Abschlussbericht die endgültige „Arisierung““ des Kaufhauses Barasch fest. Das Kaufhaus sei „nunmehr an den Kaufmann L[emke]aus Köslin veräußert worden.“ Weiter heißt es: „Eine Beteiligung der bisherigen Firmen-Inhaber an dem Umsatz des neuen Unternehmens besteht […] nicht mehr, sodass es sich bei der neuen Firma L. nicht um ein getarntes jüdisches Unternehmen handeln dürfte.“