6. Okt. 1937

Willy Rösler, ehemaliger Bezirksgeschäftsführer des Deutschen Metallarbeiter-Verbandes wird vom Volksgerichtshof zu dreieinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt. Seiner Verhaftung war die gezielte Unterwanderung gewerkschaftlicher Strukturen im Bezirk Magdeburg-Anhalt durch die Gestapo vorausgegangen. Trotz schwerer Folter gab Rösler keinerlei Namen seiner Verbindungsleute preis.