30. August 1938

Bereits ein Monat vor Inkrafttreten wird in Magdeburg ein Erlass umgesetzt, der allen Juden im Deutschen Reich jegliche Geschäftsreise oder die Vertretung einer Firma verbietet. Mit dem Erlass werden die letzten noch geduldeten jüdischen Unternehmungen – z.B. Ausnahmeregelungen für Kriegsveteranen – unmöglich gemacht. Bis dato kamen die Ausnahmen von der antisemitischen Gesetzgebung vor allem den freien Berufen zugute.