Städtisches Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Heute vor 70 Jahren befreite die Rote Armee Auschwitz. 2005 erklärte die UN den 27. Januar zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts. Bereits seit 2005 ist er ein bundesweiter Gedenktag. Aus diesem Anlass lädt die Stadt Magdeburg um 14.00 Uhr zu einer Kranzniederlegung am Mahnmal zum Gedenken an die Opfer des KZ-Außenlagers „Magda“ in Magdeburg-Rothensee ein.

In der Nähe des ehemaligen Lagers „Magda“, in der Rothenseer Havelstraße/Ecke Heinrichsberger Straße wurde am 26. Januar 2001 das von dem Metallplastiker Peter Hinz und dem Schriftsteller Jürgen Rennert geschaffene Mahnmal enthüllt. Es erinnert an das KZ-Außenlager „Magda“, das sich 1944/45 in unmittelbarer Nachbarschaft befand.

Ab Juni 1944 waren 2.170 zumeist ungarische Juden des Konzentrationslagers Buchenwald in das KZ-Außenlager „Magda“ in Magdeburg-Rothensee überführt und zur Schwerstarbeit für die Braunkohle-Benzin AG (BRABAG) gezwungen worden. Das Lager befand sich in unmittelbarer Nähe des heutigen Denkmals. Bis zu seiner Auflösung im Februar 1945 kamen 550 Häftlinge ums Leben.