Unerwünscht – Vertrieben – Emigriert

Stele RathausWie in den vergangenen Jahren führen wir in Zusammenarbeit mit der AG „Rathaus ohne Nazis“ mit Stadtverordneten aller Fraktionen eine Aktion zur Erinnerung an die 1933 vertriebenen Kommunalpolitiker_innen und kommunale Verwaltungskräfte durch. Die Veranstaltung ist als „Meilenstein der Demokratie“ Teil der Proteste gegen den Naziaufmarsch. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr die Gedenkstele am Seiteneingang des Rathauses. Nach einer kurzen Einführung geht es in der Rathausdiele weiter, die auf Beschluss den Namen „Ernst-Reuter-Diele“ tragen soll. Die Aktion endet gegen 16 Uhr. weiterlesen

Der Gedenkort 16. Januar 1945

Veranstaltung zur Geschichte und Erinnerung

Mahnmal Westfriedhof 2Nachdem wir Ende 2014 im Rahmen einer Vorlesungsreise unsere Perspektiven auf das Gedenkan an den 16. Januar präsentiert haben, gibt es heute die Gelegenheit, die Perspektiven der „Zeitreise-Manufaktur“ kennenzulernen. Die Veranstaltung in der Stadtbibliothek beginnt um 19.30 Uhr. weiterlesen

Stolpersteine für Magdeburg: Die 24. Verlegung

Stolpersteine für MagdeburgAm Mittwoch, den 18. November, werden erneut Stolpersteine  – diesmal im Gedenken an jüdische und homosexuelle Opfer des Nationalsozialismus – verlegt. Die Verlegungen beginnen um 9 Uhr mit der Erinnerung an Familie Henschke gegenüber dem Nordpark (ca. 200 Meter westlich vom Pfälzer Platz) und enden 14 Uhr mit dem Gedenken an Otto Friedrich Könnecke und Adolf Billmann an der Krügerbrücke. weiterlesen

Gedenken an das Novemberpogrom von 1938

Der EvangelisMahnmal Synagogeche Kirchenkreis und die Synagogengemeinde erinnern heute (9.11.) ab 18 Uhr an das antisemitische Pogrom vom November 1938 mit einer Gedenkstunde im Forum Gestaltung (Brandenburger Straße 10). Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Forum Gestaltung sowie mit Schülerinnen und Schülern des Domgymnasiums statt. weiterlesen

Geschichte entfesselt

Geschichts-WE SinnlichkeitDas Wochenende vom 17. bis 19. Juli steht beim Kultur-Festival „Die neue Sinnlichkeit“  in der ehemaligen JVA ganz im Zeichen der Geschichte. Ausstellungen, Vorträge und künstllerische Darbietungen beleuchten verschiedene Facetten von Kriegsgefangenschaft, KZ-Haft, Zwangsarbeit und Justiz im Nationalsozialismus und während des Ersten Weltkrieges. Lesungen, historische Rundgänge runden das Programm ab. weiterlesen

Gedenken an Klara Klemm

Klara KlemmWenn nahe Angehörige ermordeter Opfer des Nationalsozialismus persönlich Probleme mit den von Gunter Demnig initiierten Stolpersteinen haben, aber auch die Idee von Demnig beibehalten werden soll, in der Öffentlichkeit der Stadt sichtbar zu erinnern, dann muss nach anderen Möglichkeiten gesucht werden, dies zu tun. Dieser Aufgabe hat sich die Arbeitsgruppe „Stolpersteine für Magdeburg“ gestellt und wird an Klara Klemm gemeinsam mit ihrem Sohn Manfred Klemm (Israel) auf andere Weise erinnern: Am 9. Juli um 11 Uhr wird im Katharinenturm (Breiter Weg 31) eine Gedenktafel eingeweiht, die an Klara Klemm erinnert. Zahlreiche Angehörige und Freunde der Familie aus Australien und Israel werden dazu anreisen und den heute über 80jährigen Sohn Manfred Klemm (Israel) bei der Enthüllung der Tafel zu begleiten. weiterlesen

Gedenken an die Opfer des KZ Polte-Magdeburg

Polte-TorIn Erinnerung an die Opfer des KZ Polte-Magdeburg findet am Sonntag, den 14. Juni 2015, um 11 Uhr eine Gedenkveranstaltung des Politischen Runden Tisches der Frauen Magdeburg, dem Bündnis gegen Rechts und dem Jugendtheaterensemble am ehemaligen Tor des Konzentrationslagers in der Liebknechtstraße 65 statt. Hierzu sind alle Interessierten herzlich eingeladen. weiterlesen

„Auf dem bisherigen Platze waren die Zigeuner dem bewohnten Ortsteile zu nahe“

Die Stadt Magdeburg und die Verfolgung der Sinti und Roma im Nationalsozialismus. Eine kommentierte Lesung aus den Akten von Polizei und Stadtverwaltung

Lesung Zigeunerlager - FB - Werbebild zum TeilenVor 80 Jahren, am 4. März 1935, beschloss die Stadtverwaltung Magdeburg die Errichtung eines „Zigeunerlagers“ an der Ebendorfer Chaussee. Ab Mai 1935 mussten hier alle Sinti und Roma der Stadt unter widrigen Lebensbedingungen wohnen. Am 1. März 1943 wurde das Lager aufgelöst, die 470 Bewohnerinnen und Bewohner nach Auschwitz deportiert. 340 von ihnen kamen dort ums Leben. Anhand von Akten der Ratsherren und der Polizei wird am Donnerstag, den 21. Mai 2015, um 19 Uhr im Alten Rathaus die Beteiligung der Stadt an der Ausgrenzung, Verfolgung und Deportation der Sinti und Roma aus Magdeburg nachgezeichnet. weiterlesen

„Deutscher Meister“ – Lesung mit Stefanie Bart

Lesung Stephanie BartAm Dienstag, den 19. Mai 2015, um 19.30 Uhr liest Stephanie Bart in der Stadtbibliothek aus ihrem Roman „Deutscher Meister“ über den Sinto-Boxer Johann Rukelie Trollmann im Berlin 1933. Mit virtuoser Stimme erschafft die Autorin ein atemraubendes Panorama der Reichshauptstadt Berlin im Jahr 1933. Deutscher Meister führt ins Innerste der nationalsozialistischen Machtentfaltung und an ihre Grenzen. weiterlesen

Die letzte Etappe: Ein Aktionstag im Gedenken an die Opfer von Todesmarsch und Massaker im Stadion „Neue Welt“

Neue WeltVor 70 Jahren mussten sich etwa 3.500 Häftlinge des KZ Polte-Magdeburg auf einen Todesmarsch Richtung Osten begeben. Mindestens 42 von ihnen starben bei einem Massaker von SS, Volkssturm und HJ im Stadion „Neue Welt“. Hunderte überlebten die Evakuierung nicht. Das BgR nimmt den Jahrestag am 13. April zum Anlass für einen Gedenkweg. Beginn ist 12.00 Uhr am „Ehrenhain für die Opfer des Faschismus“ auf dem Westfriedhof. weiterlesen

Gedenken an die verfolgten und ermordeten Sinti und Roma

Stele 1Am 4. März jährt sich zum 80. Mal der Beschluss der Stadt zur Einrichtung des sogenannten Zigeunerlagers am Holzweg. Dort mussten alle Sinti und Roma aus der Region Magdeburg unter widrigen Lebensumständen wohnen. Am 1. März 1943 wurde das Lager aufgelöst, seine Bewohner_innen nach Auschwitz deportiert und 340 von ihnen ermordet. Ihrer gedenkt das Bündnis gegen Rechts am Sonntag, den 1. März, um 16 Uhr an der Namensstele beim Florapark (Olvenstedter Graseweg). weiterlesen

Städtisches Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Heute vor 70 Jahren befreite die Rote Armee Auschwitz. 2005 erklärte die UN den 27. Januar zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts. Bereits seit 2005 ist er ein bundesweiter Gedenktag. Aus diesem Anlass lädt die Stadt Magdeburg um 14.00 Uhr zu einer Kranzniederlegung am Mahnmal zum Gedenken an die Opfer des KZ-Außenlagers „Magda“ in Magdeburg-Rothensee ein. weiterlesen

Gedenken an das Novemberpogrom

An das antisemitische Pogrom vom November 1938 wird in diesem Jahr bereits am 8. November um 18.30 Uhr mit einer Gedenkstunde im Forum Gestaltung (Brandenburger Straße 10) erinnert. Anschließend erfolgt ein Gedenkweg zum Denkmal für die durch die Nationalsozialisten zerstörten Synagoge in der Julius-Bremer-Straße. weiterlesen

Verlegung von Stolpersteinen

StolpersteineIm Rahmen der Tage der jüdischen Kultur und Geschichte werden erneut Stolpersteine verlegt. Sie erinnern an Magdeburger jüdischen Glaubens, die während des Nationalsozialiusmus verfolgt und ermordet worden sind. Die Verlegungen finden am Freitag, den 24. Oktober, ab 12.00 Uhr (Beginn: Lübecker Straße 99) sowie am Dienstag, den 11. November, ab 10.30 Uhr (Beginn: Rathenau-straße, östlich des Tunnelausgangs) statt.

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Inmitten der Stadt

Heute vor 70 Jahren erreichten die ersten Häftlinge das KZ Polte-Magdeburg

Am 9. Juni 1944 einigten sich Rüstungsminister Albert Speer und die deutsche Flugzeugindustrie auf den Einsatz von 20.000 zusätzlichen weiblichen KZ-Häftlingen in der Kriegswirtschaft. Dies nahm der Polte-Konzern als Munitionsproduzent für die Luftwaffe zum Anlass, gegenüber ihrem Hauptwerk in Magdeburg ein Konzentrationslager zu errichten. Das Außenkommando der KZs Ravensbrück und Buchenwald befand sich inmitten des Wohngebiets Wilhelmstadt (heute Stadtfeld) an der Poltestraße (heute Liebknechtstraße). weiterlesen

70 Jahre nach der Errichtung des KZ Polte-Magdeburg

Unweit des Stadtzentrums wird in Magdeburg-Wilhelmstadt, dem heutigen Stadtfeld, ein KZ-Außenlager für Frauen errichtet, dessen erste Häftlinge dort am 14. Juni 1944 eintreffen. Insgesamt werden hier etwa 3.100 Frauen, überwiegend aus Osteuropa, inhaftiert und müssen für den Polte-Konzern Zwangsarbeit leisten. Von den Inhaftierten überleben nur etwa 600 das Kriegsende.

In Erinnerung an die Opfer des KZ findet am Samstag, den 14. Juni 2014, um 11 Uhr eine Gedenkveranstaltung in Kooperation der LHS Magdeburg, Miteinander e.V., dem Politischen Runden Tisch der Frauen Magdeburg, der Deutsch-Polnischen- Gesellschaft und dem jüdischen Frauenverein Bereshith e.V. am ehemaligen Tor des Konzentrationslagers in der Liebknechtstraße 65 statt. Hierzu sind alle Interessierten herzlich eingeladen. weiterlesen