24. Feb. 1936

Julius Fischel, Isidor Gans und August Oehm – leitende jüdische Angestellte des Kaufhauses Barasch – werden wegen „Rassenschande“ zu Gefängnisstrafen verurteilt. Ihnen werden Beziehungen zu nicht-jüdischen Angestellten zur Last gelegt. Bereits im Dezember 1935 wurden sie deshalb auf polizeilichen Druck hin entlassen. Vor dem Hintergrund einer öffentlichen Kampagne gegen die jüdische Belegschaft des Kaufhauses reichen in den folgenden Wochen zahlreiche Mitarbeiter ihre Kündigung ein.