7. Okt. 1936

Die Staatspolizei in Berlin nimmt Friedrich Weißler, bis zu seiner Entlassung am 21. Juli 1933 Landgerichtsdirektor in Magdeburg, in U-Haft. Unter seiner Mitwirkung war von der Bekennenden Kirche eine Denkschrift gegen die Zerstörung der kirchlichen Ordnung durch den NS-Staat an den Reichskanzler ausgearbeitet worden. Weißler wird vorgeworfen, die Denkschrift an die internationale Presse weitergegeben zu haben. Ende Januar 1937 wird er aus der Haft entlassen und in das KZ Sachsenhausen überstellt. Dort wird er am 19. Februar 1937 ermordet.