19. Januar 1939

Der Jüdische Hilfsverein wird zwangsweise aufgelöst und aus dem Magdeburger Vereinsregister gelöscht. Die Maßnahme ist Teil der verschärften antisemitischen Gesetzgebung nach dem Novemberpogrom von 1938. Nachdem jüdische Bürger zuvor bereits weitgehend aus dem öffentlichen Leben ausgeschlossen sind, erfolgen nun verstärkt wirtschaftliche Repressalien sowie die Einschränkung bzw. Aufhebung der innerjüdischen organisatorischen Eigenständigkeit.