4. Nov. 1941

Die Provinzialregierung erhält eine Mitteilung des Reichsfinanzministers über das genaue Vorgehen bei den bevorstehenden Deportationen. Zuerst sollen alle Juden deportiert werden, die nicht in kriegswichtigen Unternehmen arbeiten. Besitz und Eigentum der Deportierten sollen zugunsten des Reichs beschlagnahmt werden. Bereits in den Monaten zuvor wurden hierfür sämtliche Besitztümer von Juden registriert. Geräumte Wohnungen und Zimmer sollen an die Stadtverwaltung zurückgegeben werden.